Da ich meine Liebe zum Miniaturen anmalen wieder entdeckt habe, habe ich auch mein Brettspielt Doom wieder rausgekramt. Eigentlich ein saugeiles Spiel, das im Endeffekt über kurz oder lang aus Hero-Quest hervorgegangen ist. HQ war das erste seiner Art soweit ich weiß und ist eigentlich auch schon damals (ja, bei 20 Jahren darf man damals sagen! Vorher nicht!) modular in bestimmter Art und Weise. Die Räume waren zwar vorgegeben, aber die Türen und die Monster waren modular verteilbar und machten das Spiel zusammen mit den Steinschlägen immer noch einigermaßen anders bei jedem Spielen.

Doom geht da noch einen Schritt weiter. Wie ähnliche Vertreter des Genres werden seit einigen Jahren komplett modulare Settings möglich, indem bestimmte Puzzle-Gangteile sowie Räume erstellt werden die eine noch größere Vielfalt erlauben. Ziel ist es wie beim indizierten Computerspiel die Marsbasis der UAC zu befreien von den Invaders, die sich aus einem unerfindlichen Grund da breit gemacht haben. Die Spieler übernehmen, wie bei HQ die Rolle der Helden, in unserem Falle der Marines und einer der Spieler übernimmt die Rolle des Invaders, der die Monster steuert und sein eigenes Questziel verfolgt (in der Regel muss er die Marines eine bestimmte Anzahl an Malen töten). Die Monster sowie die Marines bestehen aus Plastikfiguren. Die Marines sowie die Monster gibt es in drei Farben: Rot, blau und grün. Der Grund ist, das man dann jedes Szenario (übrigens die Originallevel des Doom-Computerspiels) individuell an die Anzahl der Marines anpassen kann. Man hat also, wenn nur grün und blau als Marinefarben vergeben sind auch nur diese beiden Monsterfarben zur Verfügung. Und hier ist der Knackpunkt. Die Minis sehen kacke aus :) Wie soll denn bei einem Spiel Stimmung aufkommen, wenn der Hellknight, der doppelt so groß ist wie die Marines und mit etwas Würfelglück einen Marine mit einem Schlag halbtot  schlagen kann eine knubbelige rote Figur ist? Ich kann es beantworten: Gar nicht.  Also, um den Bogen zum Beginn des Beitrags zu schlagen. Ich habe die Minis wieder vorgekramt, mir alle Bases mittels heißem Wasser zurechtgebogen und die ersten Jungs grundiert und bemalt. Dazu aber weiteres in folgenden Beiträgen als kleines Bemal-Tagebuch

Greetz

Patrick